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Dienstag, 31. Januar 2012

Alle Wege führen nach... Teil V

Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV

Wie bereits erwähnt: Am nächsten Tag ging's dann weiter nach Porto Venere. Und zwar nicht vermittels irgendwelcher Landgebundener Fortbewegungsmittel, sondern mit der Fähre! Nach Porto Venere mit der Fähre, das reimt sich. :)

Nochmal ein letzter Blick auf Levanto.

Hafen und Strand von Levanto. Der Mann im Boot war so freundlich, pittoresk durch's Bild zu fahren und sogar noch eine schön kontrastierende rote Jacke anzuziehen. :) Klick aufs Bild macht's groß, in einem neuen Fenster.


Drei Meeresbilder ohne weitere Erklärung:







Und dann Porto Venere: Über Jahrhunderte wurde der Ort als wichtiger Hafen von den Genuesen als Festung ausgebaut, und das erste, was man sieht, ist die Wehrkirche San Pietro, die auf einem Felsen thront, der wiederum auf drei Seiten von Meer umgeben ist.


San Pietro

Das ist der Blick von der Kirche runter auf die "Palmeninsel": Die Insel ist unbewohnt, zweimal am Tag fährt aber eine Fähre hin: Morgens, um Wanderer hinzubringen, abends, um sie wieder abzuholen. :)


Palmaria, die Palmeninsel

Und das ist der Blick aus der Kirche gen Nordwesten:


Fenster zum Meer I

Gleiche Blickrichtung ein paar Etagen tiefer aus der "Lord Byron-Grotte". Der berühmte englische Dichter hat sich angeblich gerne dorthin zurückgezogen, um ein wenig Kontemplation zu finden.


Fenster zum Meer II

Im Ort selbst hab ich wenig photographiert, weil einem ständig Touristen ins Bild gelaufen sind, aber der Ort ist sehr sehenswert, ebenso wie wohl auch die Festung (die war leider geschlossen!) und der Friedhof, der zwischen Steilküste und Festung eingequetscht liegt.

A propos Touristen, die ins Bild latschen, hier noch ein "Outtake", weil ich das Bild zwar nicht so dolle, aber doch ganz lustig finde:


Pater Brown und sein Pinguinharem :)

Weltweit bekannt ist Porto Venere für ein Gestein, daß es nur hier gibt: Nero Portoro, oft fälschlich als "schwarzer Marmor" bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen durch eingelagerten Faulschlamm schwarz gefärbten Kalkstein (beim Schleifen riecht's wohl auch ein wenig muffig) mit weißen und goldenen Kalzitadern. Aufgrund dieser hübschen Färbung ist es eines der begehrtesten Dekorgesteine, man macht z.B. Tischplatten und Schreibtischgarnituren draus. Oder hier, an der Quelle, auch mal ein Taufbecken:


Weil das Fell meiner Katze am Körper übrigens eine ähnliche Färbung aufweist, heißt sie Nera. :)

Das war's aus Porto Venere, gegen Abend ging's mit der letzten Fähre wieder retour nach Levanto, wo sich mir am Hafen noch dieser wundervolle Anblick bot:


Rote Flagge vor Abendsonne.

Eine rote Flagge bedeutet ja auch den Abbruch eines Rennens, insofern kann man dieses Bild auch symbolisch sehen, denn am nächsten Tag ging's schon wieder zurück nach Deutschland. Davon werde ich dann in meinem letzten Beitrag berichten.

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Eingestellt von Erik Am/um

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