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Freitag, 28. März 2008

Nachgereicht: Toys of Torment III November 2007

Nunja, das Toys of Torment-Festival liegt ja schon ein paar Tage zurück, genauer gesagt 128 Tage... Hähem, mir ist aber diese Woche erst aufgefallen, daß ich die entsprechenden Bilder noch gar nicht hochgeladen habe, geschweige denn bearbeitet...

Nun, ohne langes Gelaber:

Age of Aggression


Arwen


Karambole, mit Dank an Sarah für's Knipsen


Agathodaimon


Und ganz viel Backstagespaß

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Montag, 24. März 2008

Kritik II: Metz 58 AF-N - Lichtspender mit Licht und Schatten

Introduktion

Licht spenden soll ein Elektronenblitzgerät, wenn das verhandene Licht zum Photographieren nicht mehr ausreicht - eine Voraussetzung, die eigentlich alle auf dem Markt befindlichen Geräte erfüllen. Soll dann aber noch ein wenig Komfort dazu und vielleicht noch die ein oder andere Zusatzfunktion, wird's schon kniffliger.

Warum Metz?

Zunächst eins vorweg: ich nutze vorrangig eine Nikon D200 mit diversen Linsen und bin seit längerem mit einem Nikon SB800 überaus zufrieden. Nicht bloß, daß diese Kombination in nahezu jeder Situation einwandfrei ausgeleuchtete Bilder bringt (zumindest, wenn man sich ein wenig in die Grundlagen der Blitzphotographie eingelesen hat), auch die Möglichkeit, den SB800 durch den eingebauten Blitz der D200 fernzusteuern, gefiel mir zunehmend immer besser. Genau aus diesem Grund musste ein zweiter Blitz her: von zwei Seiten gleichzeitig blitzen vermeidet hässliche Schlagschatten, sorgt für eine gleichmäßigere Ausleuchtung und läßt dennoch das Modellieren mit Licht zu.

Im wesentlichen sind die Kenndaten des Metz 58-AF relativ ähnlich wie die des SB800: vergleichbare Leistung, beide können i-TTL, beide haben einen Weitwinkelreflektor, beide sind durch den eingebauten Blitz fernzusteuern. Meine Entscheidung fiel auf den Metz aus folgenden Gründen:
a) Zweitreflektor eingebaut (dazu gleich)
b) etwas billiger

Was kann der Metz, was der Nikon nicht kann?

Tja, wie bereits erwähnt, hat der Metz einen Zweitreflektor, der direkt nach vorne blitzt mit bis zu einem Viertel der Leistung des Hauptreflektors. In bestimmten Situationen kann das beim indirekten Blitzen (z.B. über die Decke) mit aufgestecktem Blitz sinnvoll sein, z.B. wenn Leute einen Hut mit breiter Krempe aufhaben oder so, dann versaufen die Augen nicht im Schatten. Der Zweireflektor lässt sich in Teilstufen regeln von 1/4 bis 1/1, letzteres bedeutet dann, daß der Miniblitz ca. 1/4 so hell ist wie der Hauptblitz.

Was fehlt dem Metz, was der Nkon kann?

Abgesehen von den Mängeln, zu denen wir gleich kommen, vor allem Zubehör. Beim Metz kommen keine Farbfilterfolien etwa zur Farbtemperaturanpassung an Kunstlicht mit, es ist offenbar auch gar nicht vorgesehen, solche zu verwenden. Auch der "Joghurtbecher", der Diffusor, fehlt. Dieser streut das Licht in verschiedene Richtungen und mildert daher beim direkten Blitzen Schlagschatten etwas ab, außerdem ist er beim Extremweitwinkelblitzen von Vorteil, da er für eine etwas breitere Ausleuchtung sorgt. Ansonsten herrscht Gleichstand.

Was können beide?

Eine unvollständige Aufzählung:
-i-TTL
-TTL
-Remoteauslösung (siehe unten)
-Stroboskop
-FP-Sync (Synchronisation auf Zeiten unterhalb der Blitzsynchronzeit durch Abgabe mehrere kurzer, schwächerer Blitze hintereinander)

Vergleich im praktischen Gebrauch


Als Aufsteckblitz funktioniert der Metz wunderbar, solange man keine Filterfolien verwenden will/muß. Die Belichtung ist stets ausgewogen, und der Zweitreflektor wirkt in bestimmten Situationen wirklich Wunder. Das ist allerdings der einzige wirkliche Vorteil im Vergleich zum Nikonblitz.
Wichtig war mir aber auch das sogenannte Slave-Blitzen, also das Auslösen der großen Blitze durch den kleinen, eingebauten der Kamera. Bei ersten Tests funktionierte das auch wunderbar, auch wenn der Metz hierbei etwas zum Überbelichten neigte. Aber kein Problem, man kann in der Kamera ja wunderbar nach Gruppen getrennt die Blitzleistung regulieren (siehe Handbuch). Tja, bis mich dann der Metz eines schönen Tages bei einem Job im Stich ließ: der SB800 löste wie gewünscht ordungsgemäß aus, der Metz streikte und ließ sich auch durch Drehen der Photozelle in Richtung Kamera oder gutes Zureden nicht dazu überreden, mitzumachen. Beim Test zuhause ging dann natürlich alles wieder, beim nächsten Job wieder Streik... Tja, so kann man nicht arbeiten, und deswegen bleibt der Metz bei diesen entfesselten Geschchten schön zuhause resp. in der Phototasche und wird durch einen zweiten SB800 ersetzt.

Dann sind da noch die Kleinigkeiten, die nicht wirklich stören, aber auf Dauer nerven: den Nikon steckt man auf die Kamera auf, arretiert einen Hebel - sitzt bombig. Den Metz muß man erst mit einer dröseligen Schraube drauffuddeln. Gleiches gilt für den Stativadapter für's entfesselte Blitzen: das Nikonding ist echt genial: simpel ein Blitzschuh auf einem Plastikfuß, wohingegen das Metzding irgendwie auch sehr fummelig ist.
Ein Pluspunkt geht allerdings in einer Disziplin an Metz: der hat nämlich einen richtigen Ein/Aus-Schalter, im Gegensatz zum Nikon, wo man eine Taste zwei Sekunden lang drücken muß, um den Blitz auszuschalten (bzw. erstmal 1 Sekunde drücken muß, um den Blitz aus dem Standby zu wecken und dann auszuschalten) - essentiell, wenn man bspw. bei Konzertphotographie mal fix zwischendrin den Blitz ausschalten will.

Im Menü nehmen sich die beiden nicht viel: die Konzepte sind unterschiedlich, aber beide sehr gut durchdacht, lediglich die Umgewöhnung bei der Nutzung fällt anfänglich etwas schwer.

Fazit


Habe ich es bereut, den 58 AF-N gekauft zu haben? Nein, denn in gewissen Situationen ist er dank Zweitreflektor dem Nikon doch überlegen. Da diese Situationen aber zugebenermaßen selten sind und in Anbetracht des mangelnden Zubehörs, der schlechten Slave-Kompatiblität und der fummeligen Aufschrauberei würde ich jedem raten, als Erstblitzgerät auf jeden Fall in einen SB800 zu investieren. Warum nicht in einen SB600? Nun, die paar Euro mehr ist allein das Zubehör des SB800 wert.

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Sonntag, 23. März 2008

Karambole, Karambole

Wenig Zeit, deshalb nur kurz der Hinweis, daß ich in den vergangenen Wochen zweimal meine Exband Karambole ablichten durfte. Einmal für Bändphotos, einmal live in Miltenberg.






Bändphotos...


...und "live"

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Donnerstag, 13. März 2008

Kritik I: Sigma 8/3,5 - Ungewöhnliche Perspektiven mit Fischeiern

Vorbemerkungen


Ich bin bekennender Weitwinkelfanatiker. Und auch Fischaugen haben mich schon bald fasziniert, nachdem ich mit dem "richtigen" Photographieren angefangen habe. Nachdem ich mich erst mit einem billigen, wenn auch preiswerten (you get, what you pay for) weißrussischen Exemplar rumgeschlagen habe, musste doch ein richtiges her. Die Auswahl stand zwischen dem Sigma 8/3,5, dem Nikon 10,5/2,8 und dem Tokina 10-17/3,5-4,5.

Vorauswahl

Das Sigma ist ein zirkuläres Fischauge für 35mm-Filmkameras, die andern beiden sind sogenannte Vollformatfischaugen für das DX-Format. Das heißt, das Sigma macht auf einem normalen Kleinbildnegativ ein kreisrundes Bild (Bild I und II), das in alle Richtungen 180° Bildwinkel hat, am kleineren DX-Format bleiben die 180° immerhin in der Horizontale und der Diagonale erhalten. Dafür hat man dann schwarze Ecken, weil das DX-Format ein Stück aus dem Kreis herausschneidet (Bild III), die man aber mittels Photoshop ganz leicht verschwinden lassen kann (Bild IV).


Bild I: Kreisrundes Bild mit 180° in allen Richtungen beim Knipsen auf Film


Bild II: Dramatische Perspektive dank kurzer Naheinstellgrenze

Die andern haben am DX-Format einen Bildwinkel von 180° in der Diagonalen, machen dafür aber auch keine schwarzen Ecken (Bild V).
Kurze Zusammenfassung des Vergleichs: das Nikon war erwartungsgemäß das schärfste, schon bei Offenblende rattenscharf, das Tok und das Sigma nahmen sich nicht viel, das Tok ist bei Offenblende etwas kontrastreicher, dafür am kurzen Ende auch etwas streulichtempfindlicher.

Den Ausschlag gab letzten Endes der Bildwinkel: 180° horizontal sind eben doch deutlich mehr als nur diagonal, vergleiche auch Bild III und V.


Bild III: Mainzer Dom von unten mit dem Sigma 8/3,5. Man beachte zum einen die schwarzen Ecken, zum andern den horizontalen Bildwinkel von 180° (Westchor und Altarraum komplett drauf)


Bild IV: Das gleiche Photo wie Bild III, aber mit Photoshop leicht entzerrt.


Bild V: Nochmal der Mainzer Dom, diesmal mit Tokina 10-17 bei 10mm: man beachte, daß es hier auch ohne Photoshop keine schwarzen Ecken gibt, dafür ist der Bildwinkel horizontal deutlich kleiner, der Westchor und der Altarraum sind nämlich nur noch ansatzweise mit drauf.


Bildqualität


Das Fischauge ist bereits bei Offenblende bereits überraschend scharf, sogar am Bildrand einigermaßen brauchbar, durch abblenden auf f8 kriegt man über das gesamte Bildfeld sehr scharfe und kontrastreiche Bilder - der 10 Megapixelsensor meiner D200 jedenfalls ist mit der Linse nicht unterfordert. DIe Lichtstärke in Verbindung mit der kurzen Brennweite ist ausreichend, um auch bei weniger gutem Licht noch freihand knipsen zu können - was meiner Passion, der Konzertphotographie, sehr entgegenkommt.

Auch das Gegenlichtverhalten ist hervorragend, wenn man den riesigen Bildwinkel in Betracht zieht: bei extremen Seitenlicht kann es mal ein paar Innenreflexionen geben, die aber relativ dezent ausfallen und beim Abblenden schwächer werden, ansonsten kein Problem. Bei einem Fischauge eigenlich eher albern, aber der Vollständigkeit halber doch erwähnt: das Bokeh. Ja, auch das sieht ganz gut aus, wenn man bei Offenblende ganz nah an irgendwas rangeht und den Hintergrund etwas verschwimmen läßt.


Haptik, Verarbeitung und Bedienung

Tja, die Sigmatypische DG-Oberfläche halt. Ich mag sie, andere Menschen mögen sie weniger - Geschmackssache. Jedenfalls fühlt sich das ganze ziemlich wertig und recht robust an, und auch das manuelle Fokussieren geht recht angenehm durch eine minimale Friktion.
Leider hat das Objektiv keinen eingebauten Fokusmotor, so daß manueller Override im AF-Modus nicht möglich ist, dennoch ist der AF mit meiner D200 ziemlich fix und präzise.
Die kurze Naheinstellgrenze von 15cm (3cm vor der Frontlinse) ermöglicht höchst dramatische Perpektiven.
Zu meinem Bedauern fehlt ein Blendenring, denn auch an der D200 stell ich die Blende lieber dort ein als mit dem fummeligen Drehrad am Gehäuse, und an meiner geliebten F801 ist das Fischauge so leider nur im P-Modus zu gebrauchen. Für die allermeisten Benutzer dürfte dies aber kein Problem darstellen.
Gewichts- und größenmäßig ist die Linse angenehm leicht und klein - etwas länger und etwa einen Zentimeter größer im Durchmesser etwa als ein 50/1,4 etwa.

Fazit


Wer den großen Bildwinkel braucht, kommt um diese Linse nicht herum. Wer mit etwas weniger zufrieden ist und/oder zu faul ist, ggf. die schwarzen Ecken beim DX-Format hinterher mit Photoshop herauszurechnen (geht aber eigentlich ganz einfach), fährt wahrscheinlich besser mit einem der beiden andern Fischaugen. Für DX-Kameras nicht zu empfehlen sind die analogen Vollformatfischaugen wie das Nikon 16/2,8, da durch den Crop nicht mehr viel Fisch übrig bleibt.

Literatur

Auf dieser Homepage gibt es viele, viele weitere Fischaugenbilder, viele davon noch mit dem weißrussischen Peleng, aber zunehmend mehr auch mit dem Sigma photographiert:
Vielleicht auch als Anregung dafür, was man mit einem Fischauge alles photographieren kann...

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Neue Rubrik: Krams-Kritik

In loser Folge werde ich hier und bei ciao.de in Kuhzunft Bewertungen der von mir zu photographischen Zwecken verwendeten Gerätschaften publizieren. Bleiben Sie dran!

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Freitag, 7. März 2008

Runde Fischeier

Letzte Woche hab ich das Fischauge mal mit der guten alten F801 spazierengetragen. Die Ergebnisse kann man so zusammenfassen: 1. Kreisrunde Bilder machen Laune 2. Agfa Vista ist ein ganz netter Film, aber der Superia gefällt mir deutlich besser, was Details und Farben angeht.

Und so sieht das ganze dann aus:

St. Peter von unten.


Such den Erik!


Was so ein bißchen Drehen an der Farbe ausmachen kann...


Ein Plümchen, größer als die Staatskanzlei im Hintergrund...

Weitere Bilder gibt's nebenan...

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Dienstag, 4. März 2008

Wenn der Vater mit dem Sohne...

Kleine Szene in der neuen Kunsthalle am Sonntag:

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Frontpage, yes!

Nachdem die Mainzer Rhein-Zeitung, seitdem ich da als freier Mitarbeiter tätig bin, bisher zwei Photos begleitend zu von mir verfassten Texten mitgenommen hat, stand vergangenes Wochenende mein erster, richtiger, bezahlter Phototermin an. Wenn auch sehr kurzfristig und nur weil alle Profis ihre langen Tüten auf irgendwelche Sportler richten mussten.

Wie dem auch sei, ich sollte den Besucheransturm am Tag nach der Eröffnung der neuen Kunsthalle in Mainz dokumentieren. Zwei Bilder wurden auch tatsächlich mitgenommen:




Und das obere hat es sogar auf die Titelseite geschafft! Na, wenn das mal nix ist...

Die andern beiden Bilder, die vorher mitgenommen wurden:

Lennebergwald von unten, illustrierte einen Artikel über das aktuelle Programm des Forstamtes Rheinhessen.


Biotoppflegeaktion im Gonsbachtal, weitere Informationen beim Bild.

Was fällt einem auf? Genau, alles Fischaugenbilder! Scheinen doch besser anzukommen als gedacht...

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Das hier ist das selbstdarsteller.blog, Bestandteil der Site selbstdarsteller.org. Hier geht's um Photos, Photokrams und die Selbstdarstellung des Betreibers dieses Blogs, Erik Hüther. Wer mehr wissen will, folge dem Stern (links)!

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