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Sonntag, 24. Juni 2007

Queens of Metal: Bands gab's auch

Wie im letzten Artikel bereits erwähnt, haben auf dem Queens of Metal selbstverfreilich auch Bands gespielt. Wegen Wetter und Suff hab ich leider viele verpasst, aber dennoch ist es mir nicht gelungen, alle zu verpassen.



Erste Band für mich am Freitag nachmittag waren CRIPPER aus Hannover, die ganz ordentlichen Death Thrash-Metal machen, der aber eigentlich nichts besonderes ist und nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn dort nicht ähnlich wie bei meiner Band Karambole eine Frau ins Mikro röhrt. Interessanterweise waren die beiden Damen -also Britta von Cripper und Steffi von Karambole- früher mal zusammen in einer Band. So klein ist die Welt.

Musikalisch, wie gesagt, ganz ordentlich, aber auch nichts wirklich neues.



Irgendwann später dann LAY DOWN ROTTEN angeguckt, das war dann so eher moderner Press-uff-die-Fress Death Metal der amerikanischen Schule, also mehr so rüttmusbetont und so. Ging sehr geil ab, ließ sich prima drauf bangen und pogen, aber leider auch wieder nix, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt.



Zwischendurch hat's dann mal wieder geschifft und eh war grillen angesagt, so daß es dann -huch!- schon mit der drittletzten Band des Tages weiterging: THE VISION BLEAK.





Tja, was soll man sagen? Wer die Band nicht kennt, hat echt was verpasst: die eigentümliche Mischung aus Death Metal, Gothic, tanzbaren Rhythmen und wasweißichwas ist auf Platte ja schon ein echtes Schmankerl, aber in Verbindung mit der genialen Bühnenshow kommt das ganze live noch deutlich geiler! CDs kaufen und/oder aufs nächste Konzert gehen! Das ist ein Befehl!



Direkt im Anschluß dann LEGION OF THE DAMNED. Hier gilt genau das gleiche wie für Lay down rotten weiter oben: geht mächtig nach vorne, aber irgendwie auch zum einen Ohr rein und zum annern wieder raus.



Sogar der Sänger sah irgendwie ähnlich aus...

Tja, irgendwie hab ich dann hinter der Bühne anscheinend mit irgendetwas stark alkoholhaltigem Bekanntschaft gemacht, denn statt mir die APOKALYPTISCHEN REITER anzusehen, lag ich im Zelt und hab gepennt.



Weiter ging's dann nächstentags statt mit SILENT OVERDRIVE, die wir wohl verpasst haben, mit NOT FRAGILE. Das war irgendwie was ganz seltsames aus der Power Metal-Ecke, nicht wirklich schlecht, aber der Sänger hat irgendwie schon eine ziemlich nervige Stimme. Und die Zugabe hatte dann ganz stilecht noch einen ziemlich bescheuerten Lala-Mitsingrefrain (Irgendwas mit "Battle of Steel" oder so...). Naja, nicht so meins, aber gab auch Leute, denen das wphl ganz gut gefallen hat.



REQUIEM danach machten zur Abwechslung mal wieder Death Metal, diesmal allerdings eher die thrashigere Sorte, was stellenweise auch ein bißchen an DEATH erinnert hat. Wenn ich mir das mal in Ruhe anhören würde, könnt mir das glaub ich sogar gefallen.





Wenn sie nicht gerade covern, machen JUSTICE scheinbar auch Death Metal, der aber irgendwie langweilig ist. Tut mir leid, Jungs, nix für mich.





BELPHEGOR hingegen waren mit ihrem Black/Death Metal-Gerummse schon eher auf meiner Wellenlänge. Sehr ordentliche Show, geile Mucke, und der Stinkefinger vom Sänger war bestimmt nicht persönlich gemeint.







Mal wieder Death Metal zur Abwechslung, allerdings muß man von VADER sagen, daß die -erwartungsgemäß- richtig geil waren. Etwas albern waren die Ventilatoren, die den Musikanten die Haare effektvoll nach hinten bliesen, ansonsten aber solide Show, und der Schlagzeuger ist einfach der Hammer!



Zum Abschluß dann noch RAGE, die jetzt mal wirklich was anderes boten, nämlich guten, alten deutschen Powermetal. Erstaunt war ich darüber, wie Sängerbasser Peavey doch etwas kräftiger geworden ist. Ansonsten war die Show trotz neuem Schlagzeuger saugut, und die mitgröltauglichen Liedchen taten ein übriges, daß es dem Publikum echt gut gefiel. Naja, mir auch.



So konnte man dann auch nach hause gehen. Feines Festival!

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Eingestellt von Erik Am/um

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